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Davon, wo der Rock’n’Roll auf der Musikmesse Frankfurt geblieben ist

Allgemein / 3 Comments / 17. April 2018

Vergangenen Freitag war ich für den Kabelhersteller Cordial auf der Musikmesse in Frankfurt und durfte das bunte Treiben filmisch begleiten. Allerdings: So richtig bunt war es dann doch nicht. Dies war das erste Mal, dass ich diese Musikmesse besucht habe (ja, ich weiß, und das als studierte Komponistin… Shame on me!) und ich hätte mir mehr Gedränge, leicht versiffte Sofaecken, Alkohol und Kippen vorgestellt (was natürlich Schwachsinn ist, aber ich habe ja auch nicht rational darüber sinniert). Kurzum: Ich habe mich gefragt, wo der Rock’n’Roll geblieben ist. Nirvana und Queen sind halt leider Vergangenheit, heute gibt’s Jupiter Jones und Julia Engelmann. Gepflegte Rebellion (wenn sie sich gerade entsprechend vermarkten lässt), perfekt getrimmte Bärte und sanft verträgliche, fast gesellschaftskritische Texte (ah nein… doch nicht), bei denen man sich ein bisschen melancholisch gut fühlen kann. Genauso kam mir auch das Messe-Leben vor, geordnete Vermarktung eben. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind: Wir sprechen ja auch von der Musikindustrie. Dem Business also. Theoretisch ist es ja okay, dass es sich in ein klinisch sauberes Gewand kleidet, trotzdem darf mein subjektives Empfinden aufgrund enttäuschter irrationaler Erwartungen die fehlende Illusion von Rock’n’Roll bedauern, finde ich. Aber halt, zumindest am Stand von Cordial wurde dem etwas entgegen gesteuert, mit spontanen Konzerteinlagen der Cordial Family. Ein paar Widerhaken im samtenen Bezug der Musikmesse 2018…

3 Comments
  • Tim / April 18, 2018 /

    Danke für diese klare und realistische, aber dennoch unterhaltsame Einschätzung, Rebecca. Mir persönlich sprichst du aus der Seele.

  • Daniel / Juli 23, 2018 /

    👍