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Künstlerporträt vs. Bewerbungsbild

Künstlerfoto, Porträt, Studio / Off / 12. Juli 2019

Dein Künstlerporträt ist meist der erster Eindruck, den Veranstalter, Labels, Regisseure, etc. vermittelt bekommen, und somit ein wichtiger Faktor bei der Eigenwerbung. Natürlich spricht deine Arbeit als Musiker*in, Sänger*in, Tänzer*in, Komponist*in, Schauspieler*in usw. eine (hoffentlich) eindeutige Sprache. Dein beigefügtes Foto ist jedoch der Grundstein, auf dem dein Profil aufgebaut wird.

Es beginnt mit der technischen Qualität des Bildes, denn der Mensch neigt zu Schlussfolgerungen wie „wer kein professionell angefertigtes Porträt vorzeigen kann, ist selbst kein Profi“. Auch wenn das keinesfalls stimmen muss, ist es ein Stolperstein, den man leicht aus dem Weg räumen kann. Ein normales Bewerbungsfoto erfüllt genau diesen Zweck. Als Künstler solltest du allerdings deutlich weiter in die Tiefe gehen, dann dein Ziel geht über „sympatisch und kompetent“ aussehen hinaus. Mit etwas esoterischen Worten ausgedrückt: Das Bild sollte deine Aura widerspiegeln. Bist du beispielsweise Sängerin und deine Bühnenpräsenz ist dunkel, mysteriös, stark und tragisch, ist ein fröhlich strahlendes Mädchen mit Blümchenkleid irreführend. Selbst, wenn das deiner privaten Natur entspricht, oder (was häufiger der Fall ist) du dich gerne so sehen möchtest. Dass die Eindrücke so weit auseinander gehen, ist zwar selten, aber auch Nuancen machen einen Unterschied. Eine ehrliche Selbstreflexion im Vorfeld und ein entsprechend auf dich zugeschnittenes Konzept ist wichtig.

Deshalb spreche ich schon weit im Vorfeld mit dir über deine Arbeit, wofür das Bild verwendet werden soll und welche deiner Charaktereigenschaften wir im Porträt wiederfinden möchten. So finden wir letztendlich das Foto, welches dich zeigt.

(In den Fotos zu sehen: Simon Seeberger)

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